Teamchef Radio Donau 3 FM, ex-Prof. Wolfff Manager
Ende der 60er und Anfang 70er gab es den entgültigen Cut für einige deutsche Bands, die im Prinzip nur britische Songs gecovert haben. Dies führte zu einer totalen Verselbständigung und zu einem Bewussein dafür, dass wir uns ausdrücken können mit der Sprache, in der wir uns auch unterhalten.
Aus meiner Sicht war Prof. Wolfff die Verschmelzung der damals besten Ulmer Musiker zur Supergroup schlechthin, in ein eigenes Profil hinein, in die Perfektion. Prof. Wolfff war die erste Ulmer Band mit einer eigenen Identität, mit eigenem Image, mit einer eigenen Aussage mit einer eigenen Art von Musik, zwar immer noch beeinflusst vom britischen progressive rock, aber mit einem eindeutig deutschen Einschlag.
Zum richtigen Zeitpunkt kam der richtige Impuls, durch Zufall, durch mein Treffen mit Eckhart Rahn, der zu dieser Zeit gerade Ihre Kinder auf seinem neuen Label Kuckuck produziert hatte, und der mir damals sagte, “für unsere eigene Identität brauchen wir Rock/Popmusik mit deutschsprachigen Texten”.
Für mich hatte Prof. Wolfff Einfluss auf viele deutsche Rockbands, die mit deutschen Texten erfolgreich wurden
Carlheinz Gern